BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT

Steigern Sie den Kurs der „Unternehmens-Aktie“ Gesundheit

Schnelllebigkeit, Wettbewerbsdruck, Arbeitsplatz-Unsicherheit… Diese Themen
betreffen Unternehmen und ihre Teams in gleichem Maße. Die Gesundheit rückt dabei
immer mehr in den Mittelpunkt und wird zum wertvollen Unternehmensgut
in Zeiten der raschen Veränderung und verstärkten Belastung.

Motivierte und loyale MitarbeiterInnen, die mit Freude und Engagement
an Herausforderungen herangehen – ein frommer Wunsch?

Als Unternehmen liegt es in Ihrer Hand, die passenden Rahmenbedingungen für
ein produktives Arbeitsklima zu schaffen. Denn nur gesunde und zufriedene MitarbeiterInnen
können exzellente Leistungen erbringen und damit zum Unternehmenserfolg beitragen.

Mit drei Säulen bietet
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
eine stabile Unternehmensstrategie für die Zukunft:

    haus-bgm

ArbeitnehmerInnenschutz
(inkl. Evaluierung psychischer Belastungen)

Der ArbeitnehmerInnenSchutz wurde mit der Novelle vom 1.1.2013 ergänzt bzw. konkretisiert.
Demnach sind Arbeitgeber verpflichtet, zusätzlich zu den physischen Belastungen auch
die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu evaluieren. Psychischen Belastungen sind laut
ÖNORM EN ISO 10075-1 „… alle Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und
psychisch auf ihn einwirken“ und zu Fehlbelastungen führen können (§2 Z 7 AschG).
Unter psychisch versteht man dabei „kognitive, informationsverarbeitende
und emotionale Vorgänge im Menschen“.
Psychische Belastungen sind somit Bestandteil jedes Arbeitsprozesses.

Für die Ermittlung und Bewertung können verschiedenen Methoden
(Einzelinterview, Gruppendiskussion, Fragebogen) und Instrumente verwendet werden,
die in einem „Leitfaden für die Arbeitsinspektion“ zusammengefasst sind.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle Maßnahmen in Unternehmen,
die zu einer Verbesserung von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit führen. BGF ist eine freiwillige
Leistung von Unternehmen und ergänzt den ArbeitnehmerInnenSchutz. Ein BGF-Projekt ist
oft die Vorstufe zu einem nachhaltigen Gesundheitsmanagement im Betrieb. Dieses wird
aufgrund der veränderten Anforderungen im Arbeitsleben immer wichtiger, da Gesundheit
und damit verbunden die Arbeitsfähigkeit aller Akteure im Unternehmen immer mehr
zum zentralen Erfolgsfaktor für Wirtschaftlichkeit und Rentabilität wird.

Ein zentrales Grundprinzip der BGF ist Partizipation und Empowerment. Die MitarbeiterInnen,
als ExpertInnen für ihren eigenen Arbeitsplatz, werden daher aktiv einbezogen, um Lösungsvorschläge
zu erarbeiten, wie Belastungen reduziert und Ressourcen gestärkt werden können.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) hat das Ziel, Beschäftige nach
längeren Krankenständen systematisch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.
Dabei geht es vor allem um einen leistungsadäquaten Einsatz, sodass die Arbeitsfähigkeit
erhalten bleibt und ein Weiterverbleib im Unternehmen möglich ist. Dieser Teil
des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist in Österreich noch freiwillig,
während er in Deutschland und der Schweiz bereits verpflichtend ist.

Fit2Work ist ein Beratungsangebot für Betriebe und Einzelpersonen.
Betriebe werden beraten, wie Betriebliches Eingliederungsmanagement systematisch
eingeführt werden kann. Einzelpersonen werden individuell kostenlos im Rahmen
eines Casemanagements beraten.

Ihr Unternehmerischer Nutzen

Höhere Produktivität und Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen
Geringere Fluktuation und loyale MitarbeiterInnen
Mehr Attraktivität für topqualifizierte BewerberInnen
Besseres Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit